Trinken: eine Gewohnheit, die man früh aufbaut
Kinder verlieren schneller Wasser als Erwachsene und spüren den Durst später. Ein paar einfache Gewohnheiten genügen, um das auszugleichen.

Warum Kinder stärker betroffen sind
Im Verhältnis zu ihrem Gewicht haben Kinder eine größere Körperoberfläche als Erwachsene: Sie verlieren mehr Wasser. Außerdem unterbrechen sie ein Spiel weniger schnell, um etwas zu trinken.
Das Durstgefühl tritt erst auf, wenn der Wasserverlust bereits begonnen hat. Darauf zu warten, dass ein Kind nach etwas zu trinken fragt, ist daher keine verlässliche Strategie.
Wie viel und was
Die Richtwerte hängen von Alter, Aktivität und Temperatur ab: Für Schulkinder werden oft etwa ein bis anderthalb Liter Getränke pro Tag genannt, zusätzlich zum Wasser aus der Nahrung.
Wasser bleibt das einzige unverzichtbare Getränk. Fruchtsäfte liefern freie Zucker, auch wenn kein Zucker zugesetzt wurde: höchstens ein Glas pro Tag ist die gängigste Empfehlung. Limonaden und Energydrinks haben in der Ernährung eines Kindes nichts zu suchen.
Gewohnheiten, die funktionieren
Eine eigene Trinkflasche, sichtbar und griffbereit, bewirkt mehr als eine mündliche Erinnerung. Zu jeder Mahlzeit und nach jeder Aktivität ein Glas anzubieten, schafft einen Automatismus.
Bei Hitze oder beim Sport lieber häufiger als mehr: Kleine, regelmäßige Schlucke werden besser vertragen als eine große Menge auf einmal.
- Durst kommt erst nach Beginn des Wasserverlusts: Verlassen Sie sich nicht darauf.
- Wasser ist das einzige unverzichtbare Getränk; höchstens ein Saft pro Tag.
- Eine griffbereite Trinkflasche wirkt besser als Erinnerungen.
Diese Informationen sind allgemeiner Natur und ersetzen nicht den Rat einer medizinischen Fachkraft. Bei Fragen zur Gesundheit Ihres Kindes wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder Apotheker.
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