Gut schlafen, Nacht für Nacht
Nachts geschieht das Wesentliche: Wachstum, Einprägen, Erholung. Wie man einen stabilen Schlaf aufbaut, ohne das Zubettgehen zum Kräftemessen zu machen.

Was in der Nacht passiert
Schlaf ist keine Pause. Das Wachstumshormon wird größtenteils im Tiefschlaf ausgeschüttet, zu Beginn der Nacht. Das Gehirn festigt nachts, was tagsüber gelernt wurde.
Wie viele Stunden, in welchem Alter
Die üblichen Richtwerte liegen bei zehn bis dreizehn Stunden zwischen drei und fünf Jahren, Mittagsschlaf inbegriffen, und bei neun bis zwölf Stunden zwischen sechs und zwölf Jahren.
Das sind Spannen, keine Normen. Ein Kind, das von selbst gut gelaunt aufwacht und den Tag ohne großes Tief übersteht, schläft wahrscheinlich genug.
Regelmäßigkeit vor Dauer
Zu festen Zeiten ins Bett gehen und aufstehen, auch am Wochenende, hilft der inneren Uhr, sich einzupendeln. Eine Verschiebung um zwei Stunden am Samstag wirkt am Montagmorgen wie ein leichter Jetlag.
Ein kurzes, immer gleiches Ritual — gleiche Reihenfolge, gleiche Dauer, gleicher Raum — signalisiert dem Gehirn, dass die Nacht beginnt. Zwanzig bis dreißig Minuten genügen.
Bildschirme: eine Frage von Licht und Inhalt
Bildschirmlicht am Abend verzögert das Einschlafen, und die Inhalte halten wach. Eine Stunde vor dem Schlafengehen auf Bildschirme zu verzichten, ist die am häufigsten gegebene Empfehlung und in der Praxis die wirksamste.
Vermeiden Sie auch Bildschirme im Kinderzimmer: Schon ihre Anwesenheit genügt, um die Nächte zu verkürzen.
- Wachstum und Gedächtnis entwickeln sich zu einem großen Teil in der Nacht.
- Regelmäßige Zeiten zählen mehr als die Dauer einer einzelnen Nacht.
- Kein Bildschirm im Kinderzimmer und eine Stunde vor dem Schlafengehen aus.
Diese Informationen sind allgemeiner Natur und ersetzen nicht den Rat einer medizinischen Fachkraft. Bei Fragen zur Gesundheit Ihres Kindes wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder Apotheker.
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